L’ombre de Tchernobyl

Mémoire, histoire et conséquences de la catastrophe

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Luteg Brckenkopf
 

Schlacht zur Befreiung von Kiew.

Ein Foto zeigt Veteranen, die den Befreiungstag der Stadt feiern. Jedes Jahr leben weniger, um diesen Picknicks beizuwohnen. Bald wird niemand mehr brig sein, der in seinen eigenen Worten die Wahrheit des Krieges erzhlen kann. Sie alleine erinnern sich daran, wie der Krieg vor der Atombombe, dem Terrorismus und dem Sldnertum gefhrt wurde.

Sie sind einfache, mutige Soldaten, die jeden Tag ihren Job verrichteten, vier Jahre lang, ohne irgendeine Bezahlung.

Die Hauptberquerung des Dnjepr Flusses begann am 4. November 1943. Der Name Luteg Brckenkopf kommt von dem Namen des Dorfes, in dem die Sowjetarmee zuerst durch die deutsche Verteidigung durchgebrochen ist. Die Schlacht wurde auf einer Lnge von 70 Km, entlang des Flussufers nrdlich von Kiew, ausgetragen. Die Truppen begannen, von berallher zu kommen..



In Bukrin lieen sie Attrappen von Flugzeugen, Panzern und Kanonen zurck und in einer Nacht verlagerten sie insgeheim die Armee. Dort waren Partisanen aus Weirussland, Truppen und Menschen aus allen Teilen Russlands und Zentralasiens, ukrainische Zivilisten von der linken Seite des Flussufers des Dnjepr oder einfach jeder, der eine Waffe halten konnte und den die Rote Armee auf ihrem Weg aufgriff. Der Luteg Brckenkopf war eine Szene, die die Stadt seit der Invasion der Mongolen nicht gesehen hatte; Tausende Menschen berquerten den Fluss in Booten, auf Pferden oder Strohballen. Die Leute kamen und kamen und bald schon konnten die Deutschen dieser Lawine nicht mehr standhalten und zogen sich zurck. Foto von Diorama im Museum. Es war eine heftige Schlacht. Nur der Fluss wei, wie viele starben; das Wasser im Fluss war rot vor Blut.

Wir haben dieses Schlachtfeld verloren; nach dem Krieg haben sie ein Wasserkraftwerk gebaut und das ganze Gebiet des Brckenkopfes wurde unter Wasser gesetzt. Nur die Spitzen der Bunker ragen heraus; sie sind Bunker des befestigten Gebietes.

Stalin wollte unbedingt, dass Kiew zum 7. November befreit wrde und so ist es auch gekommen. Am 6. November 1943 verlieen die Deutschen Kiew. Der Befehlshaber der deutschen Armeegruppe Sd Eric Manstein hatte umfangreichere Plne als lediglich Stalins Feier zum Revolutionstag zu ruinieren. Die Deutschen begannen ihren Rckzug im Westen und lockten die Sowjettruppen sie zu jagen. Zehntausende sind der Versuchung erlegen und irrten bis zu 100 Km von ihren Kameraden entfernt umher. Dann starteten die Deutschen einen vernichtenden Gegenangriff in einer Stadt mit dem Namen Zhitomir. Tausende sowjetischer Panzer wurden, zusammen mit ihren Besatzungen, zerstrt. Die Deutschen rckten bis zu den Stadtmauern vor aber waren nicht in der Lage durch diese Verteidigungslinie hindurchzubrechen und die Stadt zurckzuerobern. Warum nicht? Auf der anderen Seite standen ihnen die Hauptkrfte der Sowjetarmee, erfahren, gut trainiert und besser bewaffnet als sie es 1941 waren, gegenber.

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