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Es gibt keine
Aufzeichnungen, wer den Schlangenwall erbaut hat und wann er
erbaut wurde; wir wissen nur, dass er im Altertum erbaut wurde,
um meine Heimatstadt vor nomadischen Stmmen und anderen wilden
Vlkern zu schtzen.

Vielleicht erinnern diese Pfeilspitzen an die Mongolen. Im 13.
Jahrhundert brachte der Baty-Khan, der Enkel des Dschingis
Khans, seine Armee zu dem Wall und versuchte die Leute meiner
Stadt zu berreden sich zu ergeben.
Der Baty-Khan war von der Schnheit der Kirchen fasziniert und
wollte sie nicht zerstren.
Als die Kiewer es ablehnten sich zu ergeben, belagerten die
Mongolen die Stadt.

Die Belagerung dauerte einige Wochen und nahezu die gesamte
mnnliche Bevlkerung der Stadt starb bei der Verteidigung der
Stadt; aber einige Verrter ffneten die Tore und Tausende
Mongolen fielen ein.
Nachdem die Eroberer Menschen umgebracht und Huser
niedergebrannt hatten, ergaben sich die letzen Verteidiger in
dieser Kirche, wobei viele auf das Dach der Kirche stiegen.
Schlielich fiel die Kirche zusammen und begrub alle unter ihren
Trmmern. Dies war das Ende der Epoche von Freiheit und
Wohlstand, die Kiewer Rus genannt wurde und der Beginn des
Tartaren Jochs.
Manchmal denke ich, dass es
fr diese Leute gut war, zu sterben und nicht die
Vergewaltigungen und die Sklaverei, die mehr als hundert Jahre
andauerten, mitzuerleben.
Bevor die Mongolen kamen, hatten die Leute in meiner Stadt blaue
Augen und blondes Haar aber jetzt haben wir hauptschlich
dunkelhaarige Leute mit haselnussbraunen Augen und ich bin eine
von ihnen und es macht mir nichts aus eine Brnette zu sein.

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